Donnerstag, 16. Mai 2024

Connie Coriz (Kewa) - Türkiskette mit grossem Türkisanhänger
Türkiskette mit grossem Türkisanhänger

Länge der Kette: 45 cm

Länge des Anhängers: 5 cm mit Öse

Breite: 6 mm
https://www.prairiewind.ch/produkt/tuerkiskette/

Sonntag, 5. Mai 2024

Tony Laiwakete (Zuni) - Wolf
Die Skulptur "Wolf" von Tony Laiwakete (Zuni) ist aus Granit gefertigt und präsentiert eine Herzlinie aus Türkis entlang des Körpers des Wolfs. Zusätzlich trägt der Wolf ein Muschelbündel.

Mit einer Länge von 9,5 cm ist diese Skulptur ein eindrucksvolles Beispiel für die Kunstfertigkeit der Zuni-Handwerker und fängt die Schönheit und Symbolik des Wolfs auf eine einzigartige Weise ein.
https://www.prairiewind.ch/produkt/wolf-indianer/

Samstag, 30. März 2024

Indigene in den USA und Kanada heute - ein Vergleich
Das Alltagsleben der indigenen Völker in Nordamerika ist so vielfältig und reich wie die Kulturen, die den Kontinent bewohnen. Obwohl sie oft unter dem Sammelbegriff "Indianer" zusammengefasst werden, unterscheiden sich die Lebensweisen, Traditionen und modernen Herausforderungen der indigenen Gemeinschaften in den USA und Kanada erheblich.

Historischer Kontext

Zunächst ist es wichtig, den historischen Kontext zu betrachten, der die heutigen Lebensbedingungen indigener Völker in beiden Ländern geprägt hat. Sowohl in den USA als auch in Kanada erlebten die indigenen Völker Kolonisierung, Landverlust und Assimilationspolitik. Diese historischen Ereignisse haben tiefe Spuren in den Gemeinschaften hinterlassen und beeinflussen noch heute das Alltagsleben.

Rechtliche und politische Rahmenbedingungen

In den USA werden indigene Völker durch verschiedene Bundesgesetze und Verträge anerkannt, die ihnen bestimmte Rechte und Autonomie auf ihren angestammten Territorien gewähren. Es gibt 574 vom Bund anerkannte Stämme, die als souveräne Nationen innerhalb des Landes operieren. Dies ermöglicht ihnen, eigene Regierungen zu bilden und in gewissem Maße über ihre Angelegenheiten selbst zu bestimmen.

In Kanada gibt es ebenfalls ein komplexes System von Verträgen und Gesetzen, die die Beziehungen zwischen der Regierung und den First Nations, Inuit und Métis regeln. Die Anerkennung und Umsetzung dieser Verträge variieren jedoch erheblich zwischen den Provinzen und Territorien. Die kanadische Regierung hat Schritte unternommen, um die Rechte indigener Völker durch Initiativen wie die Wahrheits- und Versöhnungskommission und die Umsetzung der United Nations Declaration on the Rights of Indigenous Peoples zu stärken.

Wirtschaftliche Bedingungen

Wirtschaftlich stehen indigene Gemeinschaften sowohl in den USA als auch in Kanada vor zahlreichen Herausforderungen, darunter Armut, Arbeitslosigkeit und begrenzter Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. In beiden Ländern gibt es jedoch auch Erfolgsgeschichten von indigenen Unternehmern und Gemeinschaften, die wirtschaftliche Entwicklungsprojekte vorantreiben, um ihre wirtschaftliche Selbstbestimmung zu stärken.

Kulturelle Bewahrung und Wiederbelebung

Trotz der Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, arbeiten indigene Völker in den USA und Kanada unermüdlich daran, ihre Kulturen, Sprachen und Traditionen zu bewahren und wiederzubeleben. Viele Gemeinschaften bieten Programme an, die jungen Generationen traditionelles Wissen und Praktiken vermitteln. Kulturelle Festivals, Museen und Bildungseinrichtungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Verständnisses und der Wertschätzung indigener Kulturen.

Fazit

Obwohl die indigenen Völker in den USA und Kanada gemeinsame Herausforderungen teilen, gibt es auch signifikante Unterschiede in ihren Erfahrungen und im Umgang mit diesen Herausforderungen. Politische und rechtliche Rahmenbedingungen, historische Kontexte und kulturelle Initiativen formen das Alltagsleben dieser Gemeinschaften auf einzigartige Weise. Während beide Länder Fortschritte bei der Anerkennung und Unterstützung indigener Rechte gemacht haben, bleibt noch viel zu tun, um Gerechtigkeit und Gleichheit für indigene Völker in Nordamerika zu erreichen.

Quelle der Karte: Link
https://www.prairiewind.ch/indigene-in-den-usa-und-kanada-heute-ein-vergleich/

Freitag, 29. März 2024

Indigene in den USA und Kanada heute - ein Vergleich

Indigene in den USA und Kanada heute - ein Vergleich
Das Alltagsleben der indigenen Völker in Nordamerika ist so vielfältig und reich wie die Kulturen, die den Kontinent bewohnen. Obwohl sie oft unter dem Sammelbegriff "Indianer" zusammengefasst werden, unterscheiden sich die Lebensweisen, Traditionen und modernen Herausforderungen der indigenen Gemeinschaften in den USA und Kanada erheblich.


Historischer Kontext




Zunächst ist es wichtig, den historischen Kontext zu betrachten, der die heutigen Lebensbedingungen indigener Völker in beiden Ländern geprägt hat. Sowohl in den USA als auch in Kanada erlebten die indigenen Völker Kolonisierung, Landverlust und Assimilationspolitik. Diese historischen Ereignisse haben tiefe Spuren in den Gemeinschaften hinterlassen und beeinflussen noch heute das Alltagsleben.


Rechtliche und politische Rahmenbedingungen




In den USA werden indigene Völker durch verschiedene Bundesgesetze und Verträge anerkannt, die ihnen bestimmte Rechte und Autonomie auf ihren angestammten Territorien gewähren. Es gibt 574 vom Bund anerkannte Stämme, die als souveräne Nationen innerhalb des Landes operieren. Dies ermöglicht ihnen, eigene Regierungen zu bilden und in gewissem Maße über ihre Angelegenheiten selbst zu bestimmen.

In Kanada gibt es ebenfalls ein komplexes System von Verträgen und Gesetzen, die die Beziehungen zwischen der Regierung und den First Nations, Inuit und Métis regeln. Die Anerkennung und Umsetzung dieser Verträge variieren jedoch erheblich zwischen den Provinzen und Territorien. Die kanadische Regierung hat Schritte unternommen, um die Rechte indigener Völker durch Initiativen wie die Wahrheits- und Versöhnungskommission und die Umsetzung der United Nations Declaration on the Rights of Indigenous Peoples zu stärken.


Wirtschaftliche Bedingungen




Wirtschaftlich stehen indigene Gemeinschaften sowohl in den USA als auch in Kanada vor zahlreichen Herausforderungen, darunter Armut, Arbeitslosigkeit und begrenzter Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. In beiden Ländern gibt es jedoch auch Erfolgsgeschichten von indigenen Unternehmern und Gemeinschaften, die wirtschaftliche Entwicklungsprojekte vorantreiben, um ihre wirtschaftliche Selbstbestimmung zu stärken.


Kulturelle Bewahrung und Wiederbelebung




Trotz der Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, arbeiten indigene Völker in den USA und Kanada unermüdlich daran, ihre Kulturen, Sprachen und Traditionen zu bewahren und wiederzubeleben. Viele Gemeinschaften bieten Programme an, die jungen Generationen traditionelles Wissen und Praktiken vermitteln. Kulturelle Festivals, Museen und Bildungseinrichtungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Verständnisses und der Wertschätzung indigener Kulturen.


Fazit




Obwohl die indigenen Völker in den USA und Kanada gemeinsame Herausforderungen teilen, gibt es auch signifikante Unterschiede in ihren Erfahrungen und im Umgang mit diesen Herausforderungen. Politische und rechtliche Rahmenbedingungen, historische Kontexte und kulturelle Initiativen formen das Alltagsleben dieser Gemeinschaften auf einzigartige Weise. Während beide Länder Fortschritte bei der Anerkennung und Unterstützung indigener Rechte gemacht haben, bleibt noch viel zu tun, um Gerechtigkeit und Gleichheit für indigene Völker in Nordamerika zu erreichen.

Quelle der Karte: Link
https://www.prairiewind.ch/indigene-in-den-usa-und-kanada-heute-ein-vergleich/

Montag, 25. März 2024

ARTE TV - Der Amerikanische Bison
Die amerikanischen Bisons verbindet eine jahrtausendealte Beziehung zu den indigenen Völkern des Landes. Doch die Ankunft der Europäer im 19. Jahrhundert führte beinahe zur Ausrottung der pelzigen Riesen. Die erste Folge der Serie erzählt vom Zusammenprall zweier Sichtweisen auf den Umgang des Menschen mit der Natur.

Zu den Filmen bei Arte: Link

Die Amerikanischen Bisons teilten ihren Lebensraum über mehrere Jahrtausende mit den indigenen Völkern, deren Lebensgrundlage sie bildeten: Die heimischen Bevölkerungsgruppen aßen nicht nur das Fleisch der Büffel, sondern verwerteten das ganze Tier, unter anderem zur Herstellung von Kleidung, Tipis und Waffen. Die Native Americans verband zudem eine starke spirituelle Beziehung mit dem Bison.

Doch mit der Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert schrumpften die riesigen Herden kontinuierlich. Die rund 40 Millionen Bisons, die es zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch gab, wurden bis 1890 fast komplett ausgerottet. Die Besiedlung des „Wilden Westens“ im 18. und 19. Jahrhundert, die fortschreitende Industrialisierung und der Bau der Eisenbahn durch Nordamerika beschleunigten die exzessive Bisonjagd. Infolgedessen wurden die natürliche Umwelt und auch die Kultur der Plains-Stämme zerstört.

Erzählt wird diese Geschichte von Historikern, Schriftstellern, Hochschulforschern – und vor allem von Nachfahren der Native Americans: Kiowa, Comanche und Cheyenne für die nördlichen Stämme und Lakota, Salish, Kootenai, Mandan, Hidatsa und Blackfoot für die südlichen Stämme der Great Plains. Sie erklären die Verbindung ihrer Vorfahren mit den Bisons und schildern ihr dramatisches Schicksal.

Die Bisonjagd im Westen Nordamerikas zwischen 1800 und 1890 stellt eine in der Weltgeschichte einzigartige Massentötung wild lebender Tiere dar. Der Bison – einst der König der Prärien – wurde beinahe für immer ausgerottet.

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Sonntag, 24. März 2024

ARTE TV - Der Amerikanische Bison

ARTE TV - Der Amerikanische Bison
Die amerikanischen Bisons verbindet eine jahrtausendealte Beziehung zu den indigenen Völkern des Landes. Doch die Ankunft der Europäer im 19. Jahrhundert führte beinahe zur Ausrottung der pelzigen Riesen. Die erste Folge der Serie erzählt vom Zusammenprall zweier Sichtweisen auf den Umgang des Menschen mit der Natur.

Zu den Filmen bei Arte: Link

Die Amerikanischen Bisons teilten ihren Lebensraum über mehrere Jahrtausende mit den indigenen Völkern, deren Lebensgrundlage sie bildeten: Die heimischen Bevölkerungsgruppen aßen nicht nur das Fleisch der Büffel, sondern verwerteten das ganze Tier, unter anderem zur Herstellung von Kleidung, Tipis und Waffen. Die Native Americans verband zudem eine starke spirituelle Beziehung mit dem Bison.

Doch mit der Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert schrumpften die riesigen Herden kontinuierlich. Die rund 40 Millionen Bisons, die es zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch gab, wurden bis 1890 fast komplett ausgerottet. Die Besiedlung des „Wilden Westens“ im 18. und 19. Jahrhundert, die fortschreitende Industrialisierung und der Bau der Eisenbahn durch Nordamerika beschleunigten die exzessive Bisonjagd. Infolgedessen wurden die natürliche Umwelt und auch die Kultur der Plains-Stämme zerstört.

Erzählt wird diese Geschichte von Historikern, Schriftstellern, Hochschulforschern – und vor allem von Nachfahren der Native Americans: Kiowa, Comanche und Cheyenne für die nördlichen Stämme und Lakota, Salish, Kootenai, Mandan, Hidatsa und Blackfoot für die südlichen Stämme der Great Plains. Sie erklären die Verbindung ihrer Vorfahren mit den Bisons und schildern ihr dramatisches Schicksal.

Die Bisonjagd im Westen Nordamerikas zwischen 1800 und 1890 stellt eine in der Weltgeschichte einzigartige Massentötung wild lebender Tiere dar. Der Bison – einst der König der Prärien – wurde beinahe für immer ausgerottet.

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Montag, 18. März 2024

Die Onondaga haben eine internationale Kommission gebeten, festzustellen, dass die Vereinigten Staaten einen Vertrag verletzt haben, der dem Volk 2,5 Millionen Hektar Land garantiert.

Vor vier oder fünf Jahren kam Sidney Hills kleiner Sohn mit einer Frage zu ihm, auf die Herr Hill keine Antwort wusste.

Der Junge hatte an diesem Tag von den Millionen Hektar Land erfahren, die sein Volk, die Onondaga, einst ihr Zuhause nannten, und davon, wie ihr Heimatland Stück für Stück vom Staat New York genommen wurde, bis nur noch 11 Quadratmeilen südlich von Syracuse übrig waren.

"Wir haben all dieses Land verloren", erinnert sich Hill an die Worte seines Sohnes. "Wie kann das sein?"

In vielerlei Hinsicht war Herr Hill die beste Person, um diese Frage zu beantworten. Als Tadodaho, das spirituelle Oberhaupt der Onondaga Nation, war er dafür verantwortlich, ihr Erbe zu schützen und sie in die Zukunft zu führen. Er war einer der wenigen Ältesten, die jahrzehntelang an einer juristischen und diplomatischen Strategie gearbeitet haben, um sich gegen das historische Unrecht zu wehren, das sein Sohn nun zu verstehen versuchte.

Trotzdem brachte ihn das aus dem Gleichgewicht.

Die jüngere Generation muss es wissen, sagte er. "Aber es macht für sie nicht viel Sinn."

Herr Hill versuchte, seinem Sohn zu versichern, dass all das Unrecht der Vergangenheit angehört.

Aber er wusste, wie schwer es ist, vergangenes Unrecht zu akzeptieren, vor allem, wenn seine Folgen die Gegenwart so stark beeinflussen. Deshalb hatte er so lange darauf gedrängt, dass zuerst die Ältesten der Onondaga, dann das Justizsystem der Vereinigten Staaten und schließlich eine internationale Menschenrechtskommission diese Geschichte korrigierten.

Die Onondaga behaupten, dass die Vereinigten Staaten einen von George Washington unterzeichneten Vertrag aus dem Jahr 1794 verletzt haben, der ihnen 2,5 Millionen Hektar Land im Zentrum New Yorks zusicherte. Der 2014 eingereichte Fall ist der zweite, den ein indianisches Volk vor einem internationalen Menschenrechtsgremium gegen die Vereinigten Staaten angestrengt hat; ein Urteil wird noch in diesem Jahr erwartet.

Selbst wenn die Onondaga erfolgreich sind, wird das Ergebnis eher symbolisch sein. Das Gremium, die Interamerikanische Menschenrechtskommission, hat keine Befugnis, ein Urteil oder einen Vergleich zu erzwingen, und die Vereinigten Staaten haben erklärt, dass sie die Empfehlungen der Kommission nicht als verbindlich betrachten.

"Wir könnten gegen sie gewinnen, aber das bedeutet nicht, dass sie sich an alles halten müssen", sagte Hill in einem Interview.

Lies den ganzen Originalartikel in "The New York Times"

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